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ProdukteHier zeige ich jetzt mal, wie ich mit meinen neuen Kokille vorgehe, bevor ich damit Bleigeschosse herstelle, damit es dann
nicht zu Problemen kommt. Die dafür benötigten Produkte sind meist bereits im Haushalt vorhanden; einzig der Isopropanolalkohol dürfte bei den meisten fehlen. Hier mal ein Link* zu meiner Bezugsquelle:

http://amzn.to/2kCEG6d

Den Rest, also ein paar kleine Gefäße, etwas Küchenrolle, Wattereinigungsstäbchen und ein paar Streichhölzer dürfte jeder haben. Wer kein vernünftiges „Kokillenöl“ hat, kann die Kokille auch mit Bienenwachs schmieren….mehr dazu unter dem Punkt „Schmieren“.

 

1. Reinigung / Entfetten

Bei der Herstellung von Kokillen, egal aus welchem Material diese bestehen, werden Schmier- und sonstige Hilfsmittel eingesetzt, die sich Entfettenauf den Flächen und vor allem auch in den Kavernen absetzen. Mit diesen Verunreinigungen und Schmierfilmen ist es unmöglich, perfekte Bleigeschosse zu produzieren. Da hilft es dann auch nicht, die Legierung umzustellen oder die Gießtemperatur anzuheben. Hier liegt in über 90 % der Fälle auch die Ursache für Geschosse mit nicht vollständig ausgefüllten Flächen. Mit einer weichen Zahnbürste und etwas Isopropanol wird die Kokille dann von den Rückständen und Schmierfilmen befreit. Mit den Wattereinigungsstäbchen wird geprüft, ob die Oberfläche ausreichend gereinigt wurde oder ob man noch einmal drüber gehen muss. Die Zahnbürste sollte übrigens nicht mit größeren Druck eingesetzt werden, um Beschädigungen an der Kokille zu vermeiden…gerade wenn diese aus weicheren Materialien wie z.B. Aluminium besteht.

2. Schmieren

OelenWürden wir die Kokille nach dem Reinigunsprozess ohne weitere Behandlung für die Bleigeschoss-Herstellung nutzen, könnten wir diese innerhalb kurzer Zeit komplett zerstören. Einige Teile, um genauer zu sein die Pins, Buchsen und die Schraube vom Abscherblech, müssen ein wenig geschmiert werden. Dazu kann man ein spezielles Kokillen-Öl, Graphit oder Bienenwachs nutzen. Bei letzterem wird die Kokille aufgeheizt und dann die jeweilige Stelle kurz mit etwas Wachs abgetupft; dieser schmilzt dann und sorgt für die nötige Schmierung. Achtet aber unbedingt darauf, dass nicht zuviel „Schmiermittel“ eingesetzt wird und dieses nicht in die Kavernen kommt, da ihr sonst die Kokille wieder entfetten müsstet um nicht defekt Geschosse zu produzieren.

3. Rußen

Damit später die Bleigeschosse ohne Probleme aus den Kavernen fallen, rußen wir diese mit Hilfe von Streichhölzern oder ähnlichem ein wenig ein. Diesen Prozess kann man dann auch während dem Gießen hier und da auffrischen, sofern es nötig wird.

Den kompletten Prozess der Kokillen-Behandlung findet ihr auch im folgenden Video:

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