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Kommen wir nun zu einem Bereich, der für die meisten noch recht fremd sein dürfte; dem Meplat Trimming.
Mit Meplat ist die Geschossspitze gemeint und diese ist selbst bei richtig guten Geschossen wie z.B. bei den Lapua
oder Berger Produkten von Geschoss zu Geschoss ein klein wenig unterschiedlich. Eine unterschiedliche Geschossspitze
weist damit natürlich auch einen unterschied im BC auf. Auf Distanzen <500m macht dieser Effekt für die meisten
Schützen keinen Unterschied. Geht man jedoch über diese Distanz hinaus oder arbeitet grundsätzlich auf die
absolute Präzision hin, dann sollte man dafür sorgen, dass jede Patrone aus einem Los so gleichmäßig wie möglich
ist; denn das ist ein großer Teil dessen, was die Präzision ausmacht.

 

Ausrüstung:

HooverAktuell kann ich zwei Geräte empfehlen. Das Meplat-Trimm-Gerät von Sinclair ist durch wechselbare Einsätze
günstig zu betrieben und relativ einfach via Brownless zu beziehen. Das meiner Meinung nach her bessere
Gerät ist jedoch das von Hoover. Wer solch ein Gerät bekommen kann, sollte zuschlagen…auch wenn es nicht
ganz günstig ist.

 

Neben dem Fräser nutze ich noch ein super feines Schmirgelpapier. Damit werden nach dem Trimmen der
Geschossspitzen eventuelle Grate entfernt. Ich nehme dafür ein besonderes Schmirgelpapier; Hier mal der passende
Link zu Amazon: Extra feines Schleifpapier

 

Arbeitsablauf:

Bevor aber nun mit dem Trimmen der Geschossspitzen angefangen wird, müssen die Geschosse vorab unbedingt
nach der Länge sortiert sein. Meplat TrimmerWer davon noch nichts gehört bitte vorab den Beitrag „Bullet Sorting“ ansehen. Wenn wir nun unser Los an vermessenen und gleichlangen Geschossen vor uns haben, dann muss zunächst der Meplat-Trimmer eingestellt werden. Wer schon einmal einen Hülsentrimmer justiert hat, der kann auch einen Hoover – oder Sinclair Geschoss-Trimmer einstellen. Mehr dazu könnt ihr auch gerne dem Video am Ende von diesem Beitrag entnehmen. Wichtig ist hier, dass man schrittweise vorgeht. Für mich heißt dies in der Regel, dass
ich mit dem Fräser auf Kontakt zum Geschoss gehe. Hier habe ich nun den Nullpunkt; von dort aus gehe ich zunächst 0.003″ tiefer und fräse mit dieser Einstellung ein Geschoss. Sollte die Geschossspitze danach noch uneben sein, so stelle ich den Fräser um weitere 0.003″ tiefer ein. Wenn nun die Fräsereinstellung für ein Geschoss richtig ist, muss dies nicht für alle Geschosse aus dem Los so sein. Aus diesem Grund Fräse ich mit der gewählten Einstellung dann 5-10 weitere Geschosse und schaue mir im Nachgang deren Geschossspitzen an. Ist diese bei allen
Geschossen gleichmäßig, dann Fräse ich die Geschossspitzen vom kompletten Los mit dieser Einstellung…wenn
nicht, dann muss ich den Fräser nachjustieren. Mehr dazu könnt ihr im folgenden Video sehen:

Der ganze Vorgang ist recht zeitaufwendig und ich betreibe den nur, wenn es bei den Patronen auf die absolute
Präzision ankommt. Das heißt in meinem Fall für Wettkämpfe oder wenn ich auf Distanzen jenseits  der 500m
schießen möchte.