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Messing-Hülsen werden durch mehrmaliges Schießen mit der Zeit spröde und können gerade im Bereich des Halses reißen. Um das wertvolle Material so lange und oft wie nötig zu verwenden, müssen die Hülsen im Bereich des Halses und der Schulter wieder „flexibel“ gemacht werden. Man spricht hier vom Hülsen glühen oder um es auf Englisch zu sagen dem Annealing.

Dieser Prozess muss jedoch genau gesteuert werden, da man sich dabei auch ohne Probleme die Hülsen zerstören kann.
Wichtig ist, dass die Hülse nur im oberen Bereich weich geglüht wird; der Rest der Hülse aber seine Festigkeit behält, da es sonst beim Schuss zu erheblichen Gefahren kommen kann.

Um die Hülsen zu Glühen, gibt es diverse Methoden. Hier möchte ich jetzt mal auf die kostengünstigste eingehen…dem Glühen per Hand. Diese Methode kann man schnell erlernen und durch wenige Mittel ein gutes Ergebnis erzielen. Wenn man dann größere Mengen an Hülsen-Material glühen möchte, dann sollte man eher zu einer Maschine greifen.

Auch bei kleinen Hülsen wie z.B. der 300 AAC Blackout / 300 Whisper funktioniert die Methode per Hand nicht wirklich gut, da
man die Hitze wohl sehr schnell in den Händen spüren würde. Auch hier empfiehlt sich ein Maschine zu bauen oder zu kaufen.

Um die Hülsen per Hand zu Glühen braucht es nicht viele Mittel. Annealing AusruestungWie  auf dem Bild zu sehen ist, wird lediglich ein kleines Gefäß für die Hülsen sowie ein Gasbrenner aus dem Baumarkt benötigt.
Die Kosten belaufen sich also nur auf wenige Euro.

Im Eimer (dem Gefäß) ist Wasser drin und dies nur, damit die heißen Hülsen nicht den Kunststoffeimer beschädigen. Eine Härtung des Materials durch rasches abkühlen tritt nicht ein. Sollte also das Gefäß für die Hülsen aus einem hitzefesten Material bestehen, könnt ihr gerne auf das Wasser verzichten.

Wie wird es nun gemacht?

Annealing
Die Hülse wird zum Glühen nun an den heißesten Punkt der Flamme gebracht; genauer gesagt der Hülsenmund, denn nur dieser soll ja geglüht werden. Dabei wird die Hülse in den Finger gedreht. Sobald die Hitze in den Fingerspitzen gespürt wird, lassen wir die Hülse in den Behälter fallen. Würde man an dieser Stelle Handschuhe tragen, besteht die Gefahr, dass nicht nur der Hülsenmund weich wird sondern auch weitere Teile der Hülse und diese damit unbrauchbar wäre. Natürlich hat ein jeder von uns ein anderes Hitzeempfinden aber im Großen und Ganzen funktioniert diese Methode recht zuverlässig.

Wer es genauer haben möchte, wird wohl um den Bau oder die Anschaffung einer Maschine nicht drum herum kommen. die Preise sind teilweise erschreckend hoch. In ganz Europa habe ich bisher noch keinen Anbieter von solch einer Maschine gefunden und so kommen neben den eigentlichen Kosten für die Maschine dann noch Versand und Import-Kosten dazu….hier muss jeder selbst entscheiden ob es das nun wert ist oder nicht.

Wer möchte, kann sich den ganzen Vorgang auch gerne im Film ansehen.