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Die Komponenten


Für das Laden von Schrotpatronen bzw. Flintenlaufgeschossen, werden spezielle Komponenten benötigt. Anders als beim Wiederladen von Kurz- oder Langwaffenmunition wird ein Zwischenmittel benötigt. Auch die Zündhütchen unterscheiden sich gravierend von dem, was der "normale" Wiederlader in seinem Vorrat hat. Bei der Auswahl der jeweiligen Komponenten muss strickt nach den Ladevorschriften gehandelt oder besser gesagt gekauft werden. Das Austauschen von Zwischenmitteln oder Zündhütchen kann zu starken Druckveränderungen führen und damit ein nicht absehbares Gefahrenpotential darstellen. Aber genug der Warnung an dieser Stelle; hier mal eine Übersicht der benötigten Komponenten.


Die Hülse

Fangen wir mit der "Verpackung" also der Hülse an. Diese können aus Pappe, Kunststoff oder Messing bestehen. Letztere finden ihren Einsatzzweck meist beim Westernschiessen mit einer Schwarzpulverfüllung. Für uns an dieser Stelle ist die Kunststoffhülse mit Messingboden optimal. Da die meisten Ladedaten aus den USA kommen, finden wir dort auch Hersteller wie Remington, Winchester oder andere, bei uns nicht immer erhältliche Fabrikate. Wenn man beabsichtigt eine Schrothülse zu ersetzen, sollte man sich die Mühe machen, von einer wie in den Ladedaten angegebenen und von der Ersatzhülse, einen Querschnitt zu erstellen. Wenn die Innen und Außenmaße identisch sind, kann man mit einer etwas reduzierten Ladung beginnen. Zur Sicherheit empfiehlt es sich jedoch immer, vor dem Schießen einige Exemplare zur Druckmessung an die DEVA zu schicken...so bleiben gefährliche Überraschungen aus.


Das Zündhütchen

Wie eingangs erwähnt, unterscheiden sich die Zündhütchen in Form und Reaktion von denen, die der geneigte Wiederlader sonst verwendet. Gebräuchliche Ladungen sind meist mit Zündhütchen von Winchester oder CCI. Eigene positive Erfahrungen wurden mit den Zündhütchen von Fiocchi gemacht, die anstelle der Winchester W209 verwendet wurden...aber wie immer ist das auf eigene Gefahr hin. Die Preisspanne ist zwischen den in Europa und den USA produzierten Zündhütchen extrem hoch. So kann man z.B. bei siarm.com in Italien die Fiocchi Zündhütchen um die 40,- € bekommen, was im Gegensatz zu den Winchester W209 Zündhütchen mit rund 65,- € pro 1000 Stück ein richtiges Schnäppchen ist.


Das Treibladungspulver

Im Grundsatz kann gesagt werden, dass ausschließlich die progressiven Treibladungsmittel zum Einsatz kommen. Die in den Ladedaten angegebenen raucharmen NC-Pulver sind, bis auf ganz wenige Ausnahmen, gut verfügbar und somit gibt es eigentlich keinen Grund, diese durch andere zu ersetzen. Wer es jedoch trotzdem, aus welchen Gründen auch immer, probieren möchte, sollte sich langsam und in Zusammenarbeit mit der DEVA hocharbeiten.


Das Zwischenmittel

Beim Laden von Schrotpatronen und Flintenlaufgeschossen bedarf es eines Zwischenmittels. Zum Einsatz kommen Zwischenmittel aus Filz (meist bei Jagdpatronen) und welche aus Kunststoff. Letztere sind für uns interessant. Das eigentliche Bleigeschoss ist bei den meisten Kunststoff-Zwischenmitteln in einem "Korb" und kann somit nicht den Lauf verbleien. Da diese Komponeten nicht gerade billig sind, kann man auch nach Substituten ausschau halten. Hier ist aber drauf zu achten, dass die Zwischenmittel ausweisen, welches Original sie ersetzen, da es sonst gefährlich werden könnte. Claybuster ist z.B. eine Firma, die günstige Alternativen zu Winchester und Remington anbietet.


Das Geschoss

SlugFlintenlaufgeschosse gibt es viele. Sie unterscheiden sich in Form, Gewicht und anderen Dingen. Wer an das Wiederladen von Flintenlaufgeschossen denkt, sollte sich unbedingt mit dem selbergiessen befassen, denn nur so rentiert es sich überhaupt. Fertige Slugs kosten gerne mal -,50 € pro Stück, was sich dann nun wirklich nicht mehr lohnt. Bei der Wahl der Slugform, muss man sich vorher seine Flinte genauer ansehen. Hat diese einen Choke, Züge oder ist der Lauf glatt. Günstige Kokillen gibts wie immer von der Firma Lee aber diese Slugs sind nicht sonderlich präzise. Gute Erfahrungen gibt es hier mit dem Sabot-Slug von Lyman, geschossen aus einer Mossberg mit glattem Lauf. Der einzige Nachteile bei diesem Slug ist das ernorme Bleigewicht, was die Kosten etwas nach oben treibt aber der Spaß ist es wert. Außerdem eigenet sich dieses Flintenlaufgeschoss auch zur Jagd. Bei Flinten mit Choke oder Zügen eignet sich der Foster-Slug aus der Lyman-Kokille besonders gut. Aber auch eigenkreationen sind möglich; in einem, auf youtube gesehenem Video von bushboy, giesst der Junge einen Zylinder aus Blei. Die Kokille ist ein Holzbrett mit der passenden Bohrung. Sicherlich nicht das, was man jetzt empfehlen müsste aber es funktioniert. Hier kann also jeder nach seiner Kreativität walten. Nur auf das Gewicht und die dazu passenden Ladedaten und Innenballistische Gesetze sollte dann doch geachtet werden.